Der Pessimist klagt über den Wind, der Optimist hofft, dass der Wind sich dreht
und der Realist macht das beste daraus.

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Das Fock-Gegengewicht

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Das Original dieses Artikels findest Du unter http://www.onemetre.net/Build/Countrwt/CountrWt.htm

John Thomson fragte mich nach dem Fock-Gegengewicht. Ich kratzte mich am Kopf und scharrte das folgenden Material zusammen.
Wie ich es verstehe, ist das Gegengewicht bei leichtem Wind nötig, um die „Butterfly-Stellung“ vor dem Wind zu ermöglichen, und es sorgt für eine besseres Verhalten der Fock auf Raumen Kursen. Wenn es 100% keinen leichtwind gibt, brauchst Du kein Gegengewicht. Wenn es aber auch nur die geringste Chance auf kurze Flauten gibt, bist Du ohne Gegengewicht ein toter Mann.
 
  • Die meisten Segler verwenden ihr Gegengewicht um die Fock auszugleichen. Das heißt, sie halten den Rumpf horizontal (legen Ihn auf dem Boden), und stellen das Gegengewicht so ein, dass der Fockbaum mittschiffs ist, egal auf welcher Seite der Rumpf liegt. Das ist schwierig, weil die Fock fast immer eine Seite bevorzugt. Das hat etwas mit dem Dirk Befestigungspunkt auf dem Vorstag zu tun, oder mit Verwindungen im Vorstag.
  • Einige Segler haben das Gegengewicht so eingestellt, dass es die Fock nicht ganz ausgleicht - so dass die Fock bei senkrechten Boot immer dazu neigt, in Richtung der Mittellinie durchzuhängen. Einer ihrer Theorien ist, dass wenn Sie dann das Boot in einer Halse "werfen", das Gewicht und die Dynamik die Fock nach Bedarf durchschwingen.
  • Ich stelle das Gegengewicht so ein, dass es den Baum etwas mehr als nur ausgleicht. Ich muss aber aufpassen, dass es nicht über den Bug hinausragt, das würde mein Boot illegal machen. Mit diesem Aufbau zieht die Fock bei senkrechten Boot immer sehr leicht an der Schot, auch ohne Wind. Meine Theorie ist, dass mir das jederzeit positive bzw. mehr Kontrolle über die Fock gibt.
 
Ein anderer Gedanke zum Gegengewicht ist, dass seine Größe und Wirkung auf die Fock auch vom Drehpunkt und vom verwendeten Baum-Material abhängen. Ich habe festgestellt, dass ein Drehpunktabstand von 15% , statt der bei einer IOM üblichen 20% bis 25% und die Verwendung eines Profilbaums (dh nicht-Leichten) es unmöglich macht die Fock mit dem schwersten erlaubten Gegengewicht (35 Gramm) legal auszugleichen ... Nun, das waren Grenzbedingungen, nach der Vergrösserung des Drehpunktabstands auf 20% war das kein Problem. Aber es ist Zeit zu überlegen, ob ich nicht mit einem leichten runden Baum glücklicher wäre.

Wenn Deine Konkurrenten ihre Gegengewichte entfernen, sollten Sie sicher sein, dass ihre Boote noch Legal sind. Wenn ich mein 25 g Gegengewicht entferne, habe ich sofort ein illegales Boot, mit ca. 20 g Untergewicht ...

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